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Die Geschichte

Wenn man so will, reicht die Geschichte von Little More Sonic bis zum Jahr 2007 zurück. Damals trafen sich Wolfgang (Ton), Runar Arason (Musik), Sina (Stimme) und ich (Text u. Regie), um gemeinsam Hörgeschichten bzw. Hörspiele aufzunehmen. Obwohl ein paar kleinere Werke tatsächlich entstanden, erwies sich unser Plan einer Science-Fiction-Geschichte, die sich über sechs Episoden von je 45 Minuten erstrecken sollte, doch als überambitioniert, und irgendwann gaben wir das Projekt wieder auf.

2013 kam dann ein Impuls aus einer ganz anderen Richtung, und auf einer Zugfahrt entstand aus einer Laune heraus der Beginn einer Kurzgeschichte aus dem Doctor Who-Universum — der Kern der späteren Tage auf Halkyon-Story. Auch damit geschah aber erst einmal eine Zeitlang nichts, bis, ich weiß nicht recht wie, die Idee Gestalt annahm, daraus ein Hörspiel zu machen. Sina war bereit, dabei mitzumachen und den wenig dankbaren Part der Produzentin und Regisseurin zu übernehmen — Was mir sehr zupass kam, da ich auf die Leitung ohnehin nicht scharf war: Ich wollte lediglich meine Texte umgesetzt sehen…

Von diesem Zeitpunkt an ging es zügig voran:

  • April 2014: Ich liefere das Exposé für Tage auf Halkyon ab, und wir beginnen, ein Team zu rekrutieren
  • 5. Juni 2014: Dieses Blog wird angelegt
  • August 2014: Das Skript für Tage auf Halkyon nimmt Form an
  • 29. August 2014: Erstes Treffen aller Beteiligten. Ich notiere in mein Tagebuch:

    „Lief ausnehmend gut, habe mich sehr amüsiert, das Team verspricht gut miteinander zu harmonieren.“

  • 2. September 2014: Das finale Skript erhält schließlich Sinas Segen, und wir können in die Vollen gehen.

Wolfgang, der wieder als Tonmeister an Bord war, konnte uns darüberhinaus noch einen Aufnahmeraum besorgen, und am 11./12. Oktober 2014 nahmen wir schließlich unsere erste Episode auf:

Team_TARDIS
Lineup 1, v.l.n.r.: Elmar Vogt (Skripte, „Doctor #7“), Wendey Stohler („Manisha“), Doris Rubruck („Agrippa“, Riesen Pling-Plong), David Lehfeld („Yakuv“), Sina Vogt (Projektleitung u. Regie, „Davis“), Barbara Hasselmann („Ace“), Wolfgang „The Silence“ Lukaschek (Audio-Engineering)

Ergänzt wurden die Audioaufnahmen durch Bryan Hillesheim, der inzwischen zu uns gestoßen war und sich um Musik und digitale Effekte kümmerte.

Die Post-Production erwies sich nochmal als ein mächtiger Brocken Arbeit. Auf einem Kurzurlaub in Schottland waren schon einmal während eines feucht-fröhlichen Kneipenabends Ideen für die weiteren sechs Episoden entstanden – eine pro „klassischem“ Doctor, und noch im Oktober bzw. November konnte ich die Exposés für zwei weitere Folgen, Diener der Erkenntnis und First Contact abliefern, doch es dauerte noch bis zum 10. Januar 2015, bis wir endlich die Release-Party von Halkyon feiern konnten.

Gleichzeitig nahm „Timelash“, das erste deutsche Doctor Who-Event, Gestalt an, und wir nahmen uns vor, daran teilzunehmen, und zwar idealerweise mit drei Geschichten: Eine sollte Science Fiction sein, eine „zeitgenössisch“ und eine „historisch“. Dadurch wurde First Contact, eine lupenreine Space Opera, nach hinten verschoben, da wir diese Sparte ja bereits mit Tage auf Halkyon abgedeckt hatten, und ein viertes Exposé – Das Kairos-Experiment – musste her.

Im April 2015, genau ein halbes Jahr nach den Aufnahmen für die erste Story, stellten wir die Mikrofone dann für die zweite Episode Diener der Erkenntnis auf.

v.l.n.r.: Wolfgang Lukaschek (Aufnahme, Audio-Engineering), Sina Vogt (Produktion und Regie), Elmar Vogt (Buch, persönlicher Assistent von Frau Vogt)
Die Produktion, v.l.n.r.: Wolfgang Lukaschek (Aufnahme, Audio-Engineering), Sina Vogt (Produktion und Regie), Elmar Vogt (Buch, Audioeffekte, persönlicher Assistent von Frau Vogt)
v.l.n.r.: Barbara Hasselmann (Barbara Wright), Yorgos Arvanitidis (Catilina), Norbert Franz (Doctor), Doris Rubruck (Reneneth), Johannes Gründner (Ian Chesterton)
Die Stimmen, v.l.n.r.: Barbara Hasselmann (Barbara Wright), Yorgos Arvanitidis (Catilina), Norbert Franz (Doctor #1), Doris Rubruck (Reneneth), Johannes Gründner (Ian Chesterton)

Wieder einmal erwies es sich, dass mit dem Schicksals höheren Mächten kein ewiger Bund zu flechten sei: Kurz nach den Aufnahmen mussten sowohl Wolfgang als auch Bryan bei Little More Sonic pausieren, da das richtige Leben(tm) eben immer Vorrang hat. So standen wir ohne Schnitt und ohne Musik da.

Aber, Glück gehabt, Auftritt Barbara: Mit ihr hatte ich schon 2005 bei kleinen Radioarbeiten zusammengearbeitet, und sie hatte für uns schon Ace und Barbara Wright gesprochen. Nun erklärte sie sich bereit, nachdem Sina und ich ihr den Grobschnitt zusandten, den Feinschnitt der Diener der Erkenntnis zu übernehmen – eine entschieden undankbare Aufgabe, bei der es gilt, die hunderte kleinen akustischen Puzzleteilchen zu einem großen Ganzen zusammenzustellen.

Und wo stehen wir jetzt?

Das Skript für die dritte Episode, Das Kairos-Experiment, ist nach den üblichen Iterationen von Sina abgenommen. Barbara will hinter das Mikrofon wechseln und wird die Regie und vermutlich (hoffentlich) wieder den Schnitt übernehmen. Mit der Premierenfeier für Episode #2 am Horizont planen wir auch die nächste „WHOdition“ und bereiten uns auf eine neue Runde vor… Mit Doctor Who!

Hier gibt’s Eine kurze Geschichte unserer Zeit noch mal in Form eines PDFs!