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Hi ho!

Wenn dieser Post veröffentlicht wird, ist es vermutlich gerade ein sonniger bis heißer Frühlingssonntagtag in Mittelfranken — und wir hocken in einem engen, dunklen und schlecht belüfteten Kellerloch und rufen uns gegenseitig in endlosen Wiederholungen Sätze zu, bei denen wir so tun, als fielen sie uns gerade ein; dabei weiß jeder, dass das nicht der Fall ist.

Langer Rede kurzer Sinn: Einmal mehr besuchen wir die Light Nine Recording-Studios um eine neue Little More Sonic-Episode aufzunehmen. Natürlich gehen wir nicht unvorbereitet in so eine Session, sondern am Freitag fand unsere Generalprobe statt, bei der sich das Team einmal mehr im „Maison V“ versammelte und Regisseurin Sina ihren Sprechern den letzten Schliff verlieh:

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V.l.n.r.: Klaus, Daniel, Julia, Bryan
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V.l.n.r.: Sina, die dringend benötigte Minibar, Jörg und eine sehr skeptische Nicole

Über den Inhalt wollen wir euch nicht zuviel verraten. Als Teaser möge genügen, dass Jörg den Sechsten Doctor (Colin Baker) spielt und Klaus die Rolle von Sabalom Glitz als Companion übernimmt. Die Story beinhaltet zwei „Firsts“: Zum Einen spielt Julia einen weiblichen Dalek*), zum anderen ist die Story in Deutschland angesiedelt — allerdings in einem anderen Deutschland, als wir es kennen…

Lasst euch überraschen, und drückt uns die Daumen, dass die Aufnahmen und die Postproduction so gut laufen, wie wir es uns erhoffen!


*)“Es gibt weibliche Daleks?“

„Natürlich, was hast du denn gedacht, wie sich Daleks fortpflanzen?“

„Darüber habe ich noch nie nachgedacht… Darüber will ich gar nicht nachdenken!“

07 - Brigade D.A.L.Ö.K.

„Wir machen eine Stunde Emotion!“

Die Proben für das nächste große Doctor Who Hörspiel sind in vollem Gange. Ein vor-Ort-Besuch.

Es heißt, Bilder sagen mehr als 1000 Worte, daher habe ich mir meine Kamera geschnappt und die letzte Probe besucht. Vielleicht fragt ihr euch auch, wie so eine Probe generell abläuft? Nun, hier ein paar Infos aus erster Hand.

Nachdem selbstverständlich alle pünktlich erschienen sind (schließlich ist es eine deutsche Produktion) gibt es zuerst von Produzentin Sina und Assistentin Nicole Infos zur weiteren Termingestaltung und dem neuen Aufnahmeraum. Anschließend wärmt sich der Cast mit einigen Dehn- und Streckübungen auf. Vereinzelt hört man ein „mimimi“, nein, keine vorweggenommene Beschwerde, sondern einfach eine Lockerung der Stimmbänder. Zur allgemeinen Verfügung gibt es Wasser, Tee, gesunde und weniger gesunde Naschereien.

01 Termine manuell und digital
Termine: Jörg (li) manuell, Christian (re) digital
02 Auflockern
Aufwärmen!

Dann geht es los. Sina sagt an, mit welcher Szene gestartet wird. Diesmal gibt es einen kompletten Durchlauf des Stücks, von Szene eins bis Szene acht. Wer in der einzelnen Szene einen Part hat, steht auf. Es gibt einen hörbaren Unterschied, ob im sitzen oder im stehen gesprochen wird. Der bessere Klang ist der im Stehen; später am Mikro wird auch stehend aufgenommen. Sina lässt die erste Szene bis um Schluss durchsprechen. Dann gibt es Manöverkritik. Diesmal trifft es besonders Neuling Klaus. Sein fränkischer Dialekt ist zu deutlich zu hören. (im fränkischen gibt es kein P oder T. Das wird zu B und D). „Ich hätte da gerne ein „T“.“ mosert die Produzentin. Worauf Dalek Julia einhakt „Tee ist leider aus.“ Stimmt, die Teekanne hat sich mittlerweile tatsächlich geleert.

Die nächste Szene. Elmar hat nur einen kleinen Anteil und fragt „Darf ich sitzen bleiben? Ich habe nur einen Satz.“ Noch bevor Sina etwas erwidern kann antwortet Doctor Jörg „Na, wenn der Satz sitzt?“. Im allgemeinen Gelächter wird eine kleine Pause eingelegt. Um Kaffee zu kochen, Frischluft zu tanken oder zu rauchen, je nach Gusto.

03 konzentriertes Arbeiten
Daniel konzentriert beim Text lernen

Dann geht es weiter, neue Szene, neue Kritik und Verbesserungsvorschläge. Wer nicht „dran“ ist, greift gerne mal zu den Knabbereien, die immer mal jemand mitbringt. Da gerade Fastenzeit ist, bleibt natürlich der eine oder andere Kommentar nicht aus, wie z. B. „Ich bin nicht so fett!“. Worauf in Anspielung auf die Rolle im Stück gekontert wird: „Aber hohl.“

Da die Besetzung bis auf wenige Passagen gut zusammenarbeitet, wird beschlossen, eine Probe ausfallen zu lassen und dafür eine extra Probe für einen kleinen Teil der Sprecher einzuschieben. Sina und Nicole stimmen den Termin ab und die Produzentin gibt das Thema vor: „Wir machen eine Stunde Emotion!“. Es wird um Feinabstimmungen gehen, damit der gewollte Effekt sitzt und bei unseren Zuhörern richtig ankommt. Schlimm wäre es, wenn eine tatsächlich bewegende oder actionreiche Szene unfreiwillig komisch daher kommt. Es soll zwar ein komödiantisches Stück werden, aber nichts ist so ernsthaft und anstrengend, wie Witze zu machen.

Schließlich ist nach gut eineinhalb Stunden Schluss für heute. Autor und Produzentin weisen auf die bereits fortgeschrittene Uhrzeit hin und beenden die Probe. Nicht ohne den Hinweis, bitte den Text zu lernen und die kritisierten Stellen eigenverantwortlich noch mal zu üben. Für Klaus bedeutet dies z. B. zu üben „Wir tanzten Tango auf dem Planeten Pluto.“ Eine echte Herausforderung für einen Franken…

Ich hoffe, ihr konntet euch vorstellen, wie die Probenarbeit bei uns abläuft. Wer Interesse hat, kann gerne bei einem der nächsten Stücke oder in unserem Schwesterpojekt „Geschichten aus dem E-Space“ aktiv reinschnuppern.

 

Bis zum nächsten Mal, eure Michaela

07 - Brigade D.A.L.Ö.K., E-Space

Brigaden, Erleuchtungen, und Studios

Little More Sonic nimmt tatsächlich wieder sehr an Fahrt auf: Während Sina ja bereits seit einger Zeit mit ihrem Team an der nächsten Doctor Who-Episode „Brigade DALöK“ arbeitet, hatten wir gestern die erste Probe für die nächste E-Space-Geschichte, „Erleuchtung“.

Da „Erleuchtung“ nur eine kurze Geschichte mit drei Sprechern ist, hoffen wir, noch Mitte März damit zur Aufnahmereife zu kommen. Und da Sinas Team bessere Fortschritte macht als erwartet, wird die „Brigade“ bereits kurz danach ins Studio gehen, d.h. mit einem bisschen Glück können wir euch bald ein „Double Feature“ neuer Produktionen präsentieren.

Damit Hand in Hand geht, dass wir dank der unermüdlichen Arbeit*) unserer Regie- und Produktionsassistanz Nicole eine neue Aufnahmemöglichkeit gefunden haben: Wenn die Location hält, was sie verspricht, dann haben wir hier endlich ein Studio zu vernünftigen Preisen. Und wir wären wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zur Weltherrschaft…! ;-)


*) Und den Leuten ewig hinterherzurennen ist wirklich kein Spaß — ich weiß das aus Erfahrung…!