producer’s notes – aus dem Leben einer Produzentin

Moin zusammen,

der Herr Gemahl wünscht sich mehr Hilfe beim Befüllen unseres Blogs mit Inhalt, et voilà!

Ich mach das mal im kurzen Steno-Stil, sonst wird das hier drei Seiten lang:

Die noch fehlenden Soundbytes für Das Kairos-Experiment (Doctor #3) sind eben an Barbara gegangen, das heißt, ihr könnt euch die nächsten Freitage und Samstage schon mal locker freihalten für eine Premierenfeier – ich rechne aufgrund von Terminfindungsfragen (wir wollen ja schließlich viele von euch dabei haben) mit November für die Feier.

Doris ist jetzt erstmal im wohlverdienten Urlaub und kann sich erst ab November mit dem Polieren von Heart of Darkness (kein Doctor) befassen. Da wir aber zur Timelash II schon eine Beta-Version dabei hatten, die durchaus anhörbar ist, liegt der Ball momentan bei Elmar und mir im Feld, die sich das Ganze noch einmal anhören; dann gibt es ein, zwei Schnitte die noch zu erledigen sind und dann kann unser viertes Hörspiel auch auf euch losgelassen werden. Würde ich auch mal in den November verorten, gegebenenfalls Dezember, sonst könnt ihr ja nicht mehr feiern. :)

Aufgrund des Urlaubs von Doris wird es auch mit Erstkontakt (Doctor #2) erst Ende Oktober weitergehen mit der ersten Probe. Die Besetzung steht, jetzt geht es an den Zeitplan. Da wir von Dezember bis Mitte Januar aufgrund zumeist familiärer Verpflichtungen im Team und dementsprechenden Terminstresses pausieren möchten, könnte es sein, dass wir nicht wie geplant noch vor Weihnachten aufnehmen, sondern ins nächste Jahr gehen. Das wiederum würde unter Umständen eine Umbesetzung unseres Funkers  bedeuten, da Johannes lernen lernen lernen muss im ersten Quartal 2017.

Für Champions of Peace (Doctor #1) erhoffen wir uns einen neuen Schreiber, nämlich Norbert, bekommen dazu aber erst Ende dieser Woche grünes Licht (oder eben auch nicht) von ihm, da ein größerer Übersetzungsauftrag bei ihm im Raum steht, der logischerweise erstmal Vorrang hat. Da Champions of Peace aber momentan noch ein dazwischen geschobenes Projekt ist, lasse ich mir da erstmal keine grauen Haare wachsen, sondern arbeite statt dessen am nächsten Skript, mit dem wir dann auch weitermachen könnten.

Besagtes nächstes Skript, das auf meiner todo-Liste steht, ist Der Doktor und die weiße Frau (Doctor #4), dessen Exposé ich abnicken muss (oder eben auch nicht), damit Elmar anfangen kann zu schreiben.

Mein persönliches „pet peeve“ ist ja auch noch Der letzte Flug der Starlost, eine Geschichte, die Elmar mit Klischeecharakteren für die WHOdition von Das Kairos-Experiment geschrieben und Johannes auf englisch übersetzt hat, und die nur fünf Seiten lang ist. Diese Geschichte würde ich ja sehr gerne mal zwischendurch mit den gleichen Sprechern für beide Sprachversionen aufnehmen, aber der Herr Gemahl zieht da nicht so mit. Momentan.

Auf der Timelash II, die letztes Wochenende stattfand, hatte ich die Möglichkeit für ein kurzes Gespräch mit Phil Collinson, einem TV-Produzenten,  und abgesehen von vielen Gedanken zum Produzieren , die ich hier bei Gelegenheit auch nochmal niederschreibe, hat sich eine Erkenntnis verfestigt und habe ich den Entschluss gefasst, dass ich nach dem derzeitigen Projekt Erstkontakt, in dem ich für eine Traumrolle vor dem Mikro bin, fürderhin mich wieder komplett auf die Produktion aller Hörspiele und auf die Regie einiger Hörspiele konzentrieren werde und (durchaus schweren Herzens) für absehbare Zeit nurmehr hinter den Kulissen tätig sein werde. Ich erhoffe mir davon wieder mehr Struktur in unseren Abläufen und eine schnellere und entspanntere Fertigstellung der Hörspiele.

Es ist so, wie Elmar schon schrieb: Wir sind gewillt, jeden Fehler zu machen, den man machen kann. Aber dies möglichst nur einmal.

Ich hoffe, damit sind viele aktuelle Fragestellungen beantwortet und ihr habt einen kleinen Einblick  in meine Gedankenwelt bekommen. Ich würde mich freuen, wenn ihr, falls ihr Fragen habt, diese hier stellt, denn es ist immer etwas schwierig, in den luftleeren Raum zu schreiben…. :)

Bis demnächst, ich freu mich,

Sina

Samstagsbilder

Der letzte Samstag war ganz den Aufnahmen von „Heart of Darkness“ gewidmet, unserer ersten englischen Geschichte, einem Solostück. Literaturbewandte und Cineasten werden sich fragen, was unsere Geschichte mit Coppolas „Apocalypse now“ zu tun hat. Ein wenig, soviel sei verraten. Da aber Elmar hier fürs schöne Schreiben zuständig ist und ich für den Rest (außer den Sachen, die ich an ihn delegiere(n kann)), folgt nunmehr nur eine Fotogeschichte, mehr Text dann bei Gelegenheit. 

 Es ging in aller Frühe los mit einer U-Bahn Fahrt zum Kulturforum Fürth, in welchem der Uferpalast beheimatet ist, dessen ehrenamtliche Helfer uns ihr Kino für die Aufnahmen zur Verfügung stellten. Dort wartete schon Doris, unsere Protagonistin, gut gelaunt und mit gelerntem Text. 

Bryan „the noise“ Hillesheim saß dieses Mal am Mischpult. 

Während Barbara, unser As im Ärmel, dafür sorgte, dass die Jungfernproduktion für Elmar glatt lief. (Sprich, sie beruhigte die Nerven des talentierten Schreibers aber bisher unerfahrenen Regisseurs.) 

Wenn es klingen soll wie im engen Raum, muss man sich halt mal zwischen die Stuhlreihen kauern. Ja, das ist Doris da rechts unten. Und Elmar  der das Mikro hält. 

Weitere Aufnahmen erfolgten im Flur… 
… sowie im Foyer des Kulturforums. 

Und dann war es auch schon Nachmittag und Zeit für das Produktionsbild! 
Unser Sprecherteam, bestehend aus the one and only fabulous and soon famous: Doris Rubruck. 

Das Produktionsteam, zumindest die noch anwesenden Teile davon, ihre jeweilige Premiere feiernd, Bryan Hillesheim am Ton, Doris, sowie Elmar Vogt in der Funktion des Produzenten und Regisseurs. 

Und zu guter Letzt: Skriptgirl, Cateringverantwortliche und Bilderknipserin: Sina Vogt. 

Tschüß, bis zum nächsten Mal!