Ein Leben jenseits von Little More Sonic?

Es soll ja tatsächlich nicht nur für unsere Hörer, sondern auch für die Teammitglieder von Little More Sonic noch ein Leben jenseits unserer Hörspiele geben.

Der Gedanke ist schwer zu akzeptieren, aber wir präsentieren euch den Beweis: Rüdiger, unser Vorarlberger Außenposten, wird in der nächsten Episode der ORF-Reihe „Universum History“ mal keinen angepissten Riesenaffen und keinen liebestollen Testosteronbolzen, sondern — ganz gegen den Typ besetzt — einen Fiesling erster Kajüte vor der Kamera verkörpern. (Mehr sei noch nicht verraten.)

Termin vormerken: Erstausstrahlung ist am 12.12., 21:05 auf ORF2. Nachzügler können die Aufzeichnung in der TVThek des ORF anschauen.

Don’t touch that dial! (Naja, außer zum Einschalten, natürlich.)

Weil Weihnachten ist!

Langsam geht’s auf Weihnachten zu, und da wollen wir euch natürlich auch nicht im unbeschränkt kommerziellen Goldregen stehenlassen. Darum:

In unserem E-Space-Schwesterprojekt präsentieren wir euch eine Neuveröffentlichung, und zwar diesmal für ganz umsonst: Die Geschichte um den gutmütigen Herrn könnt ihr kostenlos herunterladen, gleich ob ihr schon registrierte Patrons seid oder noch nicht.

Viel Spaß!

Der Leuchtturm im lauten Feuchtraum

Ein Gastbeitrag von Doris Rubruck.

Wieder einmal haben wir uns an die Mikros geworfen.

Wieder einmal haben wir eine neue Location für die Aufnahmen ausprobiert.

Wieder einmal haben wir viel Spaß gehabt, viel improvisiert und viel gelernt.

Die Regisseurin (und Autorin dieses Textes) hat dabei keine Mühen und Risiken gescheut, dem Produzententeam schlaflose Nächte zu bereiten, denn sie hat bei den Aufnahmen zur vermutlich zweiten E-Space Story „Der Leuchtturm“ hartnäckig alle guten Ratschläge der mittlerweile viel erfahreneren Oberstproduzenten in den Wind geschlagen und ist für ihre Aufnahmen in ein Kellerloch gegangen, das weder akustisch „trocken“ NOCH wirklich ruhig war. Nur für ganz wenige Szenen haben wir zuletzt ein etwas „trockeneres“ Eck dieses Kellers aufgesucht – was allerdings in krassem Widerspruch zum INHALT der dort eingespielten Szenen stand, aber das nur am Rande…

Auch das Equipment wurde dieses Mal auf das absolute Minimum runtergeschraubt. Nachdem die Aufnahmen zur „Weißen Frau“ kürzlich in einem richtigen, echten Studio erfolgt sind, haben wir uns für den Leuchtturm auf einen Fieldrecorder und ein Minilaptop beschränkt, das unter der Last der einströmenden Daten auch schon recht in den Wanten geknarrt hat.

Unter den fürsorglichen Augen des inspirierenden Autors (Elmar) und des genialischen Tonmeisters (Jörg) hat somit die Regisseurin und Aushilfswahnsinnige (Doris) den wunderbaren Sprecher dieses Stücks (Norbert) in dem besagten Kellerloch auf eine einsame Insel begleiten dürfen, auf der ihm allerlei Ungeplantes widerfährt.

Insofern hat der Verlauf der Aufnahmen auch wieder voll mit dem Inhalt korreliert…

Mit diesem Stück verneigen wir uns auch vor dem Großen Edgar Allan Poe, der uns, wie schon Generationen von Freunden des Nervenkitzels vor uns, eine herrliche Vorlage lieferte, die wir aufgreifen und – jeder auf seine Weise – ausgestalten konnten.

Und nun stürzen wir uns in die Nachproduktion!

Stay tuned…