Wir bekommen Zuwachs: „Geschichten aus dem E-Space“ debutiert!

Seit geraumer Zeit sind wir von Little More Sonic schon damit befasst, uns ein wenig breiter aufzustellen: Unsere Doctor Who-Geschichten sind immer sehr aufwändig zu produzieren, im Moment haben wir einen Rhythmus von zwei Veröffentlichungen pro Jahr gefunden, und damit haben wir auch schon eine obere Grenze erreicht.

Um mehr Produktionen zu realisieren, haben wir darum das Projekt „Geschichten aus dem E-Space“ aus der Taufe gehoben — Das sind allgemein phantastische Kurzgeschichten und Hörspiele, vom Stil her angesiedelt irgendwo zwischen Twilight Zone und Edgar Allan Poe. Dank einer geringeren Länge und einer kleineren Besetzung soll es unseren Talenten leichter fallen, sich einmal in neuen Rollen auszuprobieren, wir wollen thematisch nicht mehr an Doctor Who gebunden sein, und vor allem sind wir, da wir von A-Z alles selber machen, auch urheberrechtlich frei.

So darf ich stolz verkünden, dass heute abend unsere erste E-Space-Geschichte den Äther erblickt, nämlich Ausschlag gebend, wo uns Nicole Göbel und Jörg Tremmel von zwei Trekkern in der kanadischen Wildnis erzählen, die dort nicht nur auf Elche und wilde Bären stoßen… Viel Spaß damit!

Bei E-Space haben wir uns übrigens für das Bezahlmodell von Patreon entschieden. Ein Grund dafür ist, dass sich die Produktionskosten der Hörspiele im Laufe der Zeit doch zusammenläppern, und wir das nicht mehr alleine schultern wollen, zumal wenn wir parallel dazu mit LMS weiter machen. (Wir verlangen auf Patreon auch nur sehr moderate Summen für den Download — 2 US$ pro Geschichte.) Darüberhinaus geht es uns natürlich auch um die Anerkennung: Ein Lob ist nett, aber wenn jemand bereit ist, Geld auszugeben, dann können wir uns sicher sein, dass die Wertschätzung echt ist. :-)

Zwei weitere Geschichten befinden sich übrigens gerade in der Post-Produktion: Der Leuchtturm, in dem Doris zum ersten Mal Regie geführt hat, und Ich lausche ihrem Atem, eingesprochen von unserem Vorarlberger Talent Rüdiger. Außerdem bereitet Michaela, die auch einmal den Regiesessel einnehmen wird, mit Der Flug der Mytilene eine weitere Geschichte vor, so dass wir hoffen, euch jetzt in schneller Folge weitere Geschichten anbieten zu können.

Wir wünschen viel Spaß im „E-Space“…!

 

 

Zukunftspläne

Ein Gastbeitrag von Michaela Fesser.

Am Samstag, den 22. Juli trafen sich einige Projektteilnehmer unserer Hörspielschmiede, um die weitere Zukunft von „ Little More Sonic “ zu gestalten.

Keine Angst, es wird weiterhin feine Werke aus der Feder unseres Autors Elmar Vogt geben, die von uns akustisch aufgearbeitet werden.

Um unseren Initiatoren Elmar und Sina Arbeit abzunehmen, wurde ein gemeinsames Brainstorming mit Doris, Barbara, Jörg und mir (Michaela) abgehalten, mit einer Ideensammlung wurde aufgezeigt, wie wir Abläufe optimieren können.

Daraus resultierend werden sich zukünftig einige Mitglieder des Ensembles im Produktionsablauf auf neues Terrain begeben. Zum Beispiel werden Doris und ich uns auf das Abenteuer Script-Editing einlassen, und uns dazu je eine Geschichte aus dem E-Space vornehmen. Hierfür wird es auch neue Regisseure geben.

Die Homepage wird im Laufe der proben- und aufnahmefreien Weihnachtszeit mit einem Überblick ergänzt, was eigentlich alles zu einer Hörspielproduktion gehört. Das ist nämlich gar nicht so wenig wie manch einer denken mag. Neben den Sprechern sind vor allem auch Pre- und Postproduction ein wichtiges Element bei der Entstehung eines Hörspiels. An dieser Stelle folgende Frage an unsere Zuhörer und Leser:

Worüber würdet ihr gerne mehr erfahren und mehr lesen?

Auch an dieser Stelle ein herzlicher Aufruf an alle, die sich als Autor oder als Toningenieur einbringen möchten – herzlich Willkommen, wir freuen uns, wenn ihr bei uns mitmachen möchtet!

Der nächste Produktionszyklus, das Projekt „Brigade DALÖK“ steht für den Herbst auf dem Plan, die erste WHOdition ist bereits erfolgt, eine zweite findet am 5. November statt.

Kurz gesagt:

Das Projekt „Little More Sonic“ möchte expandieren – vom Sprecher über Autoren bis zum Tontechniker braucht das Team neue tatkräftige Unterstützung – möchtest Du dich mit deiner Passion bei uns einbringen? Wir freuen uns auf dich!

Das Abenteuer ist vorbei!

Ächz.

Nach dreieinhalb Tagen sind 42 Minuten der „Weißen Frau“ im Kasten. Ich hab’s Sina und Bryan zur Endkontrolle geschickt, und wenn die beiden nicken, dann bekommt das Team in den nächsten Tagen die Links zum Download.

Mit der „richtigen“ Veröffentlichung (inkl. Release-Party ;-) möchten wir allerdings noch bis Anfang Oktober warten, bis wir aus unserem Urlaub wieder zurück sind.

Was den Schnitt betrifft, da habe ich das Gefühl, es liegen Licht und Schatten eng beisammen. Einige Passagen halte ich für sehr gelungen, bei anderen ist es mir partout nicht gelungen, die Atmosphäre oder den Effekt hinzubekommen, den ich mir gewünscht habe.

Aber jetzt ist erst mal Zeit für ne Badewanne…!