Langes Schweigen

Stille in einem Hörspiel kann zur Dramatik beitragen, nur wenn sie zu lange anhält, dann wandelt sich die Spannung erst in Verwirrung und dann in Unwillen. Dasselbe gilt wohl auch für Hörspielproduktionen, darum wollen wir euch kurz auf dem Laufenden halten, wie es um Little More Sonic steht:

Beim Schnitt von „Diener der Erkenntnis“ sind wir leider in etwas Tüdel geraten, da unser Toningenieur Wolfgang vorübergehend aus dem Projekt aussteigen musste. So ist zwar ein Grobschnitt (Welche Takes nehmen wir? In welcher Reihenfolge?) schon mal fertiggestellt, aber wir sind noch am Überlegen wie wir das ohne Wolfgangs ruhige Hand und feines Gehör in einen Feinschnitt (Akustik und Timing der Stimm-Spuren, Geräusche und Musik unterlegen) umwandeln können.

Gleichzeitig macht immerhin die Episode 3, „Das Kairos-Experiment“ (3. Doctor und Sarah-Jane) Fortschritte; das Exposé ist von der Chefin abgesegnet und ich sitze derzeit über dem ersten Entwurf des Drehbuchs. Vermutlich wird Sina da nochmal mit einer Schere drübergehen, sonst wird das Werk ein bisschen episch — nach ca. 30 Seiten kommen wir jetzt erst langsam zum Höhepunkt.

Ich persönlich halte es zwar mit Pontius Pilatus — „Was ich geschrieben habe, bleibt“ –, kann mich damit aber nicht immer durchsetzen. Was der Dramatik der Geschichte aber sicher eher zuträglich ist… ;-)

Noch mehr Grüße…!

Nicht nur Peter Davison, auch Nicola Bryant, Darstellerin der „Peri“ in der Classic Series, war auf der BritSciFi so nett, uns eine kurze Promo für LittleMoreSonic einzusprechen:

Nicola Bryant sagt Hallo!

Wir hatten auf dem Event Gelegenheit, ein wenig mit ihr über Hörspiele zu plaudern (sie ist ja selbst sehr engagiert bei den Produktionen von Big Finish) und haben dabei preisgegeben, dass geplant ist, in einer der nächste LittleMoreSonic-Episoden den fünften Doctor zusammen mit Peri auf Edgar Allan Poe treffen zu lassen.

Wer selber mal die Gelegenheit nutzen will, mit ihr über Doctor Who oder Gott und die Welt zu sprechen: Nicola ist Ende Oktober zu Gast auf der Timelash, dem ersten Doctor Who-Event Deutschlands — Wir haben unsere Tickets schon besorgt… ;-)

Grüße aus England!

Hallo zusammen,

Nachdem Sina und ich das vorletzte Wochenende in England auf der BritSciFi verbrachten, sind wir jetzt sicher wieder zuhause angekommen (und ich hab sogar schon meinen neuen PC hochgezogen, nachdem der alte mich in den Tagen vor der Reise auf die Insel schmählich im Stich gelassen hat…).

Es war klasse, die „Heroen“ vom Fernsehen mal aus der Nähe kennenzulernen und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln, abgesehen von den Unmengen an Props und Kostümen, die man mal live und in 3D begutachten konnte. Und was geht über einen Dalek, der zu einem Photoshoot mit den Worten „This is exciting!“ rollt?

Außerdem sind die Briten uns in der Museumskultur ohnedies um Lichtjahre überlegen, und das National Space Centre, in dem die BritSciFi abgehalten wurde, ist ein richtig bombiges Beispiel dafür: Spielerisch und mit Appeal an die Kinder, aber ohne verdummend zu wirken, sondern sogar auf recht hohem Niveau!*)

Zwar war ich verschusselt genug, meinen Field Recorder zuhause zu lassen, aber immerhin hatte ich mein Handy dabei, und konnte einen der Stargäste überreden, ein Promo für die Follower von „Little More Sonic“ einzusprechen:

Peter Davison sagt Hallo! (65kB)


*) Und wenn das ein studierter Physiker wie ich sagt, dann will das was heißen…! ;-)