Unser gestriger Arbeitsplatz

So sah unser gestriger Arbeitsplatz aus:

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Sina und ich waren zusammen mit Bryan mal wieder bei Wolfgang „The Silence“ Lukaschek zu Besuch, um uns an den Feinschnitt von „Tage auf Halkyon“ zu wagen. (Nicht zu sehen sind die im Dauerbetrieb befindliche Kaffeemaschine Wolfgangs und der Haufen Plundergebäck, mit dem wir uns über Wasser hielten.) Fünfeinhalb Stunden und 36 parallele Spuren später (sic) haben wir ungefähr zwei Drittel der Geschichte und die meisten der „kitzligen“ Stellen mit vielen ineinander überlaufenden Effekten und Musik hinter uns. (Es ist mir ein Rätsel, wie man sowas im analogen Zeitalter mit Bändern etc. bewerkstelligt hat.)

Die restlichen Arbeiten sind für den 29.11. vorgesehen. Wenn das klappt, sind wir tatsächlich unserem Zeitplan voraus, der vorgesehen hat, dass wir die erste „A Little More Sonic“-Folge bis Weihnachten fertiggestellt haben wollten.

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6h45′ später

Sina und Wolfgang haben einen sehr arbeitsreichen Sonntag hinter sich: Während ich mich vergleichsweise entspannt auf eine Lesung vorbereiten konnte, machten sie sich über den „Rohschnitt“ unserer ersten Hörspielepisode.

Sina und "der Meister" am digitalen Schnittpult
Sina und „der Meister“ am digitalen Schnittpult

Ungefähr sechs Stunden, nachdem sie angefangen hatten, waren sie dann fertig: Aus dem Material, das wir über zwei Tage verteilt aufgenommen hatten, haben sie die jeweils besten Takes gewählt und zu einer ersten Vorabfassung der „Tage auf Halkyon“ zusammengestellt. Hier ein Ausschnitt — der siebte Doctor (Elmar) und Ace (Barbara) sind auf dem Planeten gelandet, auf dem sie statt einer florierenden Siedlung nur eine Handvoll Menschen finden, die sich mit Ach und Krach über Wasser halten. Sie machen die Bekanntschaft von Agrippa (Doris), der Kommandantin der Kolonie:

Jetzt kommt noch das ganze Feintuning: Das Timing der einzelnen Einstellungen muss noch verbessert werden, es gilt, die Akustik der Stimmen besser aufeinander abzustimmen, und es fehlen natürlich noch die Geräuschkulisse und die Hintergrundmusik.

SECHS STUNDEN VIERZIG MINUTEN SPAETER