Die Götter müssen weg …

… und die Liter-Ratten verlassen das Schiff.

Das sind nur zwei der Bonmots aus unserer ersten gemeinsamen Probe zu „Eidolon“, in dem Peter Davisons fünfter Doctor auf Edgar Allan Poe trifft.

Wir waren wieder einmal im clinc, das ein neues Domizil in Fürth bezogen hat und uns für unsere Probenzeiten aufnimmt, worüber wir sehr dankbar sind. (Danke, Bryan!) Wieder einmal gab es dementsprechend Tee und anderes … Abendessen.

Schon bei den parallel verlaufenden Proben von Stefanie haben wir bemerkt, dass es einfach sinnvoller ist, im Stehen zu sprechen und zu schauspielern, also haben wir das gleiche getan. Es wird spannend! Auch wenn ich momentan noch sehr kritisiere („Nein, nein das sprichst du bitte so nicht.“ / „Ich verstehe dich nicht.“ / „Kannst du bitte weniger nuscheln?“), bin ich doch gleichzeitig sehr begeistert von meinem Team und guter Dinge, dass wir die Aufnahme im April gewuppt kriegen.

Die nachfolgenden Bilder hat Michaela, unsere Mrs. Clemm, gemacht, daher seht ihr sie nicht darauf. Vielen Dank an dich!

 

Die Kleinen werden flügge

Während ich mit meinen potenziellen neuen Chefs zusammensitze, um Musicalideen für den Sommer 2019 und darüberhinaus auszuhecken, vergieße ich eine Träne im Hinterkopf — die Proben für „Eidolon“, unsere nächste LMS-Story beginnen nämlich, und sie beginnen ohne mich.

Klar, das war ja auch so gewollt: Nachdem wir LMS und E-Space vorsichtig aufs Gleis gesetzt haben, wird es jetzt ja auch langsam Zeit, Verantwortung abzugeben. Bei E-Space hat Stefanie schon für die aktuelle Produktion „Mytilene“ die Regie übernommen, und bei der darauffolgenden Geschichte „Den die Muse küsst“ wird nicht einmal mehr das Manuskript von mir, sondern von Verena stammen: Spätestens dann bin ich 100%ig raus. Hier bei „Eidolon“ habe ich noch das Skript geliefert, aber ich spreche keine Rolle mehr und werde mich in Sinas Regie auch nicht mehr nicht mehr als nötig einmischen.

Auf der einen Seite freut es mich ungemein, zu sehen, dass das Projekt floriert, und es erfüllt mich mit Stolz, dass wir es geschafft haben, neue kreative Kräfte zu versammeln (und dass wir selber uns überwinden konnten, loszulassen), aber natürlich ist da auch eine wehmütige Zähre dabei.

Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis!

„Eidolon kann so raus.“

Das war das Feedback der Regie (Sina) zu meiner Überarbeitung des Skripts — Ich bin erleichtert, denn diese Episode wird nicht nur akustisch anspruchsvoll, sondern hat mich als Autor auch sehr gefordert, schließlich geht’s um große Gefühle. Nicht zuletzt musste ich meinem Idol E. A. Poe die Worte in den Mund legen, die zu seinem Charakter und der Geschichte passen.

Aber offensichtlich hab ich’s einigermaßen richig gemacht und besitze jetzt den Segen der Produktion, und da ich diesmal keine Rolle übernommen habe, kann ich mich entspannt zurücklehnen, auf unsere Sprecherriege vertrauen, und mich anderen Projekten widmen.

Nächste Woche findet die erste Probe statt.