Grüße aus England!

Hallo zusammen,

Nachdem Sina und ich das vorletzte Wochenende in England auf der BritSciFi verbrachten, sind wir jetzt sicher wieder zuhause angekommen (und ich hab sogar schon meinen neuen PC hochgezogen, nachdem der alte mich in den Tagen vor der Reise auf die Insel schmählich im Stich gelassen hat…).

Es war klasse, die „Heroen“ vom Fernsehen mal aus der Nähe kennenzulernen und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln, abgesehen von den Unmengen an Props und Kostümen, die man mal live und in 3D begutachten konnte. Und was geht über einen Dalek, der zu einem Photoshoot mit den Worten „This is exciting!“ rollt?

Außerdem sind die Briten uns in der Museumskultur ohnedies um Lichtjahre überlegen, und das National Space Centre, in dem die BritSciFi abgehalten wurde, ist ein richtig bombiges Beispiel dafür: Spielerisch und mit Appeal an die Kinder, aber ohne verdummend zu wirken, sondern sogar auf recht hohem Niveau!*)

Zwar war ich verschusselt genug, meinen Field Recorder zuhause zu lassen, aber immerhin hatte ich mein Handy dabei, und konnte einen der Stargäste überreden, ein Promo für die Follower von „Little More Sonic“ einzusprechen:

Peter Davison sagt Hallo! (65kB)


*) Und wenn das ein studierter Physiker wie ich sagt, dann will das was heißen…! ;-)

Fanboy!

Dieses Wochenende war ich mit Sina auf der BritSciFi Covention.

Abgesehen davon, dass es ein generell sehr cooles Event war, und ich einen klasse Workshop mit Dirk Maggs zum Thema „Produktion von Hörspielen“ besuchen konnte, ich hab’s auch geschafft, sowohl Peter Davison als auch Nicola Nicola Bryant aus der „Classic Who“-Ära dazu zu bringen, kurze Grüße für das LMS-Projekt einzuspielen!

Soundbites sowie wir wieder in D sind.

 

 

Meistens kommt es anders als man denkt…

… oder: Das Bessere ist der Feind des Guten.

Es ist ja nun so, dass im Herbst des Jahres mit Timelash das erste nennenswerte Doctor Who-Event auf deutschem Boden stattfindet (und zwar mit einer durchaus beeindruckenden Gästeliste). Um mit „Wenn du träumst, träume Großes“ und „Nur smarte Ziele sind gute Ziele“ zwei weitere Binsenweisheiten des Motivationsmanagements zu zitieren, haben wir uns dementsprechend vorgenommen, in irgendeiner Form mit A Little More Sonic auf der Timelash präsent zu sein — und wenn wir den Leuten nur unsere Visitenkarten in die Hand drücken, aber optimalerweise natürlich mit einem kleinen Stand.

Da kam mir als Drehbuchautor in den Sinn, dass man das Gros der Doctor-Storys in eine von drei Typen einordnen kann: Die „Historiendramen“ (a la „Marco Polo“), zeitgenössische Geschichten (wie „Father’s Day“ und alles mit UNIT) oder schließlich Space Opera (wie „Silence in the Library“). Ideal wäre es natürlich, bis zur Timelash von jeder der drei Typen eine Episode fertiggestellt zu haben. Bisher sah der Produktionsplan allerdings so aus:

  1. Tage auf Halkyon (Space Opera)
  2. Diener der Erkenntnis (Historie)
  3. Erstkontakt (Space Opera, gleichzeitig die erste Geschichte, bei der Barbara statt Sina Regie führen wird.)

Das hätte aber nicht das ausgewogene Resultat, das wir uns gewünscht haben, so dass wir beschlossen, Erstkontakt an die vierte Stelle zu verschieben. Vorgezogen wird dafür die Story des dritten Doctors (ursprünglich Die Chronophagen benannt), die gleichzeitig mächtig umgepflügt wurde — das neue Exposé entstand in großen Teilen während einer Wanderung von Sina und mir.

  1. Tage auf Halkyon (Space Opera)
  2. Diener der Erkenntnis (Historie)
  3. Das Kairos-Experiment (zeitgenössisch, Regie: Barbara)
  4. Erstkontakt (Space Opera)

Das hat übrigens auch den Effekt, dass ein alter Bekannter aus Doctor Who sein Debut in unseren Stories haben wird…

moust