Ausblick auf die Zukunft

Noch sind wir mittendrin in den Proben für Das Kairos-Experiment, und obwohl wir uns natürlich darauf konzentrieren, haben wir uns gestern abend nach dem Workshop im kleinen Kreis nochmal Gedanken gemacht, was denn danach kommen soll.

Auf der einen Seite werden Proben und Post-Production nochmal ziemlich anstrengend, andererseits wollen wir natürlich auch keine zu große Pause zwischen den Produktionen einlegen, die Truppe zusammenhalten und verhindern, dass unsere Talente sich wieder zerstreuen. Aber das will natürlich auch mit Hinblick darauf, dass die Leute noch ein Leben  außerhalb von Little More Sonic haben könnten, geplant sein.

Der Ausblick auf den Rest des Jahres 2016 sieht darum vorläufig so aus:

  • Am 9.4. stehen die Aufnahmen für unsere dritte Episode, das Kairos-Experiment an. Danach schließt sich Barbara in ihrem kleinen Kämmerlein ein und geht an die Post-Production, sprich den Schnitt und die Abmischung.
  • Ungefähr um die gleiche Zeit starten Doris und Elmar ein Experiment: Wie bereits angedeutet, wollen wir mit Heart of Darkness eine „Mini-Episode“ produzieren. Es wird ein Solostück für einen Sprecher (namentlich Doris) werden, und kein volles Hörspiel mit Geräuschen und Dialogen. Dafür probieren wir uns mal an der englischen Sprache — das wird sicher auch eine interessante Erfahrung. Regie und Schnitt: Elmar.
  • Im September ist es geplant, mit der Probenarbeit für die reguläre vierte Episode Erstkontakt zu beginnen. Am Ruder: Barbara.
  • Vorher finden über den Sommer verteilt natürlich wieder WHOditions statt, mit etwas Glück die Kairos-Premierenfeier, und wir hoffen, das Programm noch durch kleinere Workshops zu ergänzen, zu Themen wie Audiotechnik, Schnitt oder Storytelling.

Langfristig hoffen wir auf die Art und Weise, sowas wie das „Kompetenzzentrum Schall und Rauch“ des mittelfränkischen Raums zu werden und einen Pool an Sprechern und Regisseuren/Schnittern/Autoren für unsere Hörspiele zu schaffen.

Wie üblich ersetzt auch hier Planung vermutlich wieder den Zufall durch den Irrtum — Wir werden sehen, wie’s tatsächlich weitergeht!

Workshop!

Den gestrigen Tag haben wir damit verbracht, so zu tun als seien wir Doctor und Brigadier und Sarah Jane, als fielen uns die mühsam auswendig gelernten Zeilen gerade erst ein und als durchmäßen wir die Galaxie im Inneren unseres Wohnzimmers*): Also, was war anders als sonst?

Nun, wir haben das diesmal unter professioneller Anleitung gemacht: Wir haben die Schauspielerin und Entertainerin Angélique Verdel zu einem Workshop eingeladen, damit sie uns mal sprechtechnisch und darstellerisch auf die Sprünge hilft.

Was soll man sagen? Ich habe auf jeden Fall meinen Spaß gehabt und eine Menge gelernt (und ich glaube, die anderen auch). Wenn es in zwei Wochen ins Aufnahmestudio geht, dann wird sich zeigen, wie sehr wir von Angéliques Unterricht profitiert haben. (Es ist halt doch nochmal was ganz anderes, wenn die jemand, der es kann, zeigt, wie es geht… ;-))

Für die grützige Qualität meiner Kamera muss ich mich nochmal entschuldigen. In echt sehen die Menschen wesentlich schärfer aus!

Jpeg
Angélique und die Produzentin: Ein kurzer Blick auf das Tablet um zu sehen, was vom Script noch zu retten ist.

Jpeg
Christian, Doris und Michaela sind guter Dinge

 

*) Da geht’s wohl gerade ein wenig durch mit mir. Aber wenn ich als Schreiber einen Schuss Pulver wert sein soll…

The Good, the Bad, and the Rest

Die WHOdition gestern abend zeigte mal wieder, dass es kein Licht ohne das Dunkel gibt, nichts Gutes ohne das Böse, und dass nichts funktioniert wenn es nicht auch Pannen gibt.

Das Fazit bislang:

  • Wir haben einen sehr brauchbaren Probe- und Aufnahmeraum gefunden,
  • Doris, Sina und Norbert haben vielversprechende Sprecherleistungen abgeliefert,
  • Barbara scheint sich in ihrer neuen Rolle als Regisseurin wohlzufühlen (und auch Sina schafft es, die Zügel loszulassen ;-)), und
  • mit Christian haben wir ein neues Talent für Little More Sonic gewonnen.

Leider musste aber nach Johannes nun auch Yorgos für die kommende Produktion absagen — es müssen den bessren Gründen leider gute weichen… Sonst wäre es ja gar zu gut gelaufen.

Demzufolge stehen wir jetzt wieder mit einer männlichen Stimme zu wenig da. Falls sich also doch noch der eine oder andere aus dem Großraum Nürnberg berufen fühlt, statt eines Sonic Screwdrivers zum banalen Mikrofon zu greifen, freuen wir uns, wenn ihr asap mit uns Kontakt aufnehmt.

Da die WHOdition ein wenig chaotisch ablief, gibt’s diesmal leider keine Bilder!